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Clean Bandit – New Eyes

Es ist einer der großen Hits des Frühlings 2014, den das Quartett Clean Bandit aus Cambridge mit „Rather Be“ in den Charts positioniert hat. Der erste Platz in UK – und dort inzwischen mit Platin ausgezeichnet – war nur der Anfang. Die Nummer mit der ebenfalls aus Großbritannien stammenden Singer/Songwriterin Jess Glynne am Mikrofon – die gemeinsam mit Route 94 und „My Love“ auch noch an anderer Stelle gerade durch die Decke geht – ist dabei nicht mal die erste Single der neuen Electropop-Hoffnung. Diese hatte mit „A+E“, „Mozart’s House“ und „Dust Clears“ in ihrer Heimat bereits drei Vorläufer. Nun aber ist es „Rather Be“, das die Aufmerksamkeit vieler auch außerhalb UKs auf die seit 2009 bestehende Band lenkte, die mit ihrem Mix aus Synthiepop, Deep House, Nu Disco, HipHop und Klassik ihr ganz eigenes Ding macht.

Clean Bandit bestehen aus Jack Patterson (Bass, Keyboard), Luke Patterson (Schlagzeug), Grace Chatto (Cello) und Milan Neil Amin-Smith (Violine). Schon die Nennung der jeweiligen Instrumente dürfte Neugier wecken, denn eine klassische Bandbesetzung sieht anders aus. Für die Vocals zeichnen auch auf dem Debütalbum „New Eyes“ ganz verschiedene Gäste verantwortlich. Neben der bereits erwähnten Jesse Glynne sind Artists wie Love Ssega, Sharna Bass, Noonie Bao, Stylo G, Rae Morris, Elisabetz Troy und Lizzo dabei. Das sorgt für jede Menge Abwechslung und einen ziemlich bunten Reigen an unterschiedlichen Einflüssen. Überhaupt hat man keine Angst vor großen Popgesten, für die aktuelle Dancerhythmen schon mal mit Violinenklängen á la Rondo Veniziano kombiniert werden. Mutig und anders, ohne zu anders zu sein, um damit großen Erfolg zu haben.

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