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David Guetta – Ein Herz für den Club

Es war einmal … ein junger Franzose, der sich Mitte der 1980er Jahre – selbst gerade einmal 17 Lenze zählend – aufmacht, als Discjockey die Clubs seiner Heimatstadt Paris und die Herzen der Mädchen dort zu erobern. Die ersten Erfolge lassen nicht lange auf sich warten, und einige Jahre später ist er sogar stolzer Besitzer eines eigenen Nachtclubs. Erst 2002 allerdings erscheint mit „Just A Little More Love“ ein erstes Album jenes inzwischen zum Mann gereiften Jungen, der den Namen David Guetta trägt. Die gleichnamige Singleauskopplung so wie der Track „Love Don’t Let Me Go“ entwickelten sich zu großen House-Hymnen und laufen in kredibilen wie kommerziellen Clubs und im Radio in heavy Rotation. Ähnliches gelingt ihm 2005 mit „The World Is Mine“ vom zweiten Album „Guetta Blaster“, so wie dem 2006er Mashup aus dem „Love Don’t Let Me Go“-Remix von Tocadisco und The Eggs „Walking Away“. 2007 wird Album Nr. 3, „Pop Life“, releast, das erneut zahlreiche Clubhits zu verzeichnen hat, die vielerorts für Bewegung auf den Dancefloors sorgen. Es folgen diverse Auszeichnungen für seine Verdienste als DJ bei den World Music Awards oder auch der Leserschaft des DJ Mag, noch mehr Hits, eigene Radioshows und Auftritte vor dem ganz großen Publikum in Stile einer Sensation White oder der Loveparade in Dortmund. Bereits seit Mitte der 90er lädt Guetta außerdem gemeinsam mit Ehefrau Cathy, selbst Unternehmerin und Schauspielerin, jeden Sommer zu den „F*** Me I’M Famous“-Events ins ibizenkische Pacha.

Eigentlich sollte man an dieser Stelle meinen, David Guetta habe seinen kommerziellen Durchbruch bereits vor einigen Jahren gefeiert. Immerhin ist er schon lange einer der bekanntesten Franzosen überhaupt und spielt weltweit vor Tausenden von Fans. Seine Platten verkaufen sich wie geschnitten Brot, und angesichts dessen ist man geneigt zu glauben, er habe den Musik-Olymp längst erreicht. Mehr geht nicht. Und dann das: Die US-amerikanische R’n’B- und HipHop-Szene wird auf den blonden Franzosen aufmerksam und buhlt um eine Zusammenarbeit mit ihm. Dass er selbst diesen Musikrichtungen gegenüber aufgeschlossen ist, ist kein Geheimnis, und so muss er sich nicht verbiegen, um mit Künstlern wie Kelly Rowland, 50 Cent, den Black Eyed Peas, Akon, Snoop Dogg uvm. zusammenarbeiten zu können. Was er seit jener Zeit anfasst, wird nicht nur zu Gold, sondern gleich zu Platin. Bald kennen ihn nicht mehr nur eingefleischte Fans elektronischer Tanzmusik, sondern eben auch Hinz und Kunz aus Wolfenbüttel und Erna und Werner aus Rüsselsheim. Seine Veröffentlichungen finden sich nicht mehr nur in den Dance-, sondern vor allem auch ganz oben in den Sales Charts wieder. Was dem einen Freud, ist dem anderen Leid, sagt man, und so wenden sich viele seiner alten Fans ab und werfen ihm den kommerziellen Ausverkauf vor. David Guetta wird zum Synonym kirmesartiger Konservenmusik und in der Szene, in der er einst der gefeierte Star war, zur Persona non grata. Ein Schicksal, das bereits viele Künstler ereilte, die aus dem Underground empor stiegen und plötzlich auf kommerzieller Ebene Erfolge feierten. Dennoch scheinen viele der Vorwürfe oder aber auch einfach nur das eigene, für den Club schlagende Herz Guettas ihren Tribut gefordert zu haben, denn mit dem FollowUp zum 2009er Erfolgsalbum „One Love“ erwartet den geneigten Hörer eine Überraschung.

Am 26. August ist unter dem Titel „Nothing But The Beat“ Album Nr. 5 erschienen, und dieses bestätigt einmal mehr, dass David Guetta längst kein undergroundiger House-, sondern eben ein overgroundiger Pop-Produzent ist. Zu hören gibt es Dancebeats in Kombination mit R’n’B und HipHop der Jetztzeit, einige großen Namen – wie Timbaland, Akon, Usher, Will.I.Am, Chris Brown und Afrojack – und vor allem viel Verkaufspotential. Und während auch der letzte Verfechter des „alten Guetta“ hier die CD schon wieder genervt zur Seite legt, fällt dem, der über ein bisschen mehr Offenheit oder auch Neugier verfügt, auf, dass es noch eine zweite Scheibe gibt, ein Doppel-Album also. Und auf dieses ein Ohr zu werfen, lohnt sich allemal, füllt Guetta hier doch genau jene Lücke, die er in den Augen vieler seiner früheren Anhänger verachtenswerterweise hinterlassen hat. Während auf CD1 kaum ein Track ohne Gastsänger auskommt, verzichtet CD2 gänzlich auf Vocals und präsentiert stattdessen clubaffinen Elektrosound, der irgendwo zwischen French House à la Daft Punk und dem Guetta von einst angesiedelt ist. Und es ist eben jene zweite CD, die dem Mann aus Paris besonders am Herzen liegt. Das und noch einiges mehr verrät er mir während eines Telefoninterviews Ende Juni. Ständig im Stress, gerade im Vorfeld eines Albumreleases im üblichen Interviewmarathon, hat man uns gerade einmal 20 Minuten Sprechzeit eingeräumt. Ohnehin schon nicht viel Zeit, und wenn man dann die ersten fünf Minuten damit vertrödelt, Erinnerungen an unserer erste Begegnung vor vielen Jahren in seiner Table Dance Bar in Paris und die letzte vor drei Jahren bei der Loveparade in Dortmund aufzufrischen, erst recht nicht. „Mein Plan mit dieser Doppel-CD ist es, den Erfolg, den ich derzeit habe, grenzübergreifend zu nutzen. Mein letztes Album hat sich super verkauft, und das natürlich nicht allein unter Freunden elektronischer Musik. Im Grunde möchte ich den Menschen, die heute meine Musik hören und meine alten Sachen gar nicht kennen, zeigen, wo ich ursprünglich her komme und was elektronische Musik überhaupt ist. Die Leute, die zu meinen DJ-Gigs kommen, mögen das wissen, aber jene, die nur meine letzten Produktionen aus dem Radio o.ä. kennen, wohl eher nicht. Ich möchte die elektronische Musik promoten“, erklärt mir David die Hintergründe zu dem jetzigen Doublefeature in Silber. Ein absolut ehrbares Vorhaben also, den Weg zur elektronischen Musik auch anderen Menschen zu ebnen, die bis dato weniger involviert waren – was wohl auf den Großteil seiner Fans in den USA zutreffen dürfte, spielt hier Clubsound wie wir ihn kennen weit hinter Urban eine mehr als untergeordnete Rolle. Möglicherweise kann er so aber auch einige seiner alten, unlängst abgewanderten Befürworter erneut für sich gewinnen. Eine Art Schadensbegrenzung oder Wiedergutmachung vielleicht. Immerhin sind es u.a. gerade auch die Raveline-Leser, die es nicht leid werden, ihren Unmut über das, was aus David Guetta geworden ist, kund zu tun. „Um ehrlich zu sein, ich verstehe diese Einstellung nicht. Für mich geht es immer nur um die Musik. Ist es gute Musik oder ist es schlechte Musik? Ich habe mir nie darüber Gedanken gemacht, ob das, was ich mache Underground ist, Kommerz oder Pop. Alles, worüber ich nachdenke ist, ob es gute oder schlechte Musik ist, bzw. ob sie mir gefällt oder nicht. Es für mich ja kein Lifestyle. Ich verschwende keinen Gedanken daran, was die anderen DJs von mir denken, wenn ich spiele. Ich mache einfach, was ich liebe, und ich finde, die Menschen sollten musikalisch viel offener sein. Auf der anderen Seite verstehe ich schon, dass das Geschmacksache ist. Viele meiner alten Fans mögen halt den elektronischeren Sound ohne Vocals und können mit meinen anderen Produktionen nichts anfangen. Und genau diese Art von Musik mag ich ebenso. Aus diesem Grund habe ich die zweite CD dieses Albums produziert.“ Damit ist es also zusammengefasst eine Weiterbildung für die neuen, eine Wiedergutmachung für die alten Fans und vor allem ein Geschenk an sich selbst? „Ja, ganz genau. Das trifft es. Es ist für mich nicht so wichtig, wie viele Menschen mir bei Facebook folgen [Aktuell sind es 22 Millionen. – Anm. d. Red.]. Was für mich zählt, sind im Grunde die ‚original Fans‘, jene, die von Anfang an dabei waren. Und so habe ich dieses Album eben auch für sie gemacht. Es ist nicht nur ein kleines Extra. Ja, es ist für die Clubs, aber es besteht nicht nur aus Drums und einer Bassline. Es ist viel mehr als das. Ich glaube, die Leute werden schon einigermaßen überrascht sein. Auf diese Weise kann auch die jüngere Generation elektronische Musik entdecken und beide Seiten von David Guetta kennenlernen.“ Und so wird er auch nicht müde zu betonen, dass CD2 für ihn die eigentlich wichtigere Platte dieses Albums ist. „Für mich besteht die Herausforderung nicht darin, einen weiteren Hit zu produzieren, denn ich weiß, dass ich das kann. Im Moment, das heißt nicht, dass das den Rest meines Lebens so bleiben wird. Mein Sound ist nur der populärste in Amerika derzeit. Die Herausforderung für mich besteht eher darin, mich neu zu erfinden und die Leute zu überraschen. Es ist für mich wichtig, die Brücke, die ich zwischen elektronischer Musik und Urban in den USA geschlagen habe, zu stützen. Das Vocal-Album ist songorientiert, das Electro-Album zu 100 Prozent anders. Ich wollte einen französisch klingenden Sound produzieren, wie ich es zuvor so noch nicht getan habe. Ich bin gut befreundet mit Leuten wie Daft Punk und Cassius, doch als die seinerzeit diesen Sound machten, war ich bewusst ganz woanders. Ich wollte immer anders klingen. Nach all den Jahren war es toll, an diesen Punkt nun zurückzukehren.“

Man mag von David Guettas Musik halten, was man will, nicht absprechen kann man dem Mann selbst allerdings, dass er trotz allen Erfolgs ein weiterhin äußerst sympathischer und umgänglicher Künstler ist, der gerade für seine Kollaborationspartner stets ein gutes bis beinahe ehrfürchtiges Wort übrig hat. So sagt er über Timbaland: „Wir waren eine Nacht gemeinsam im Studio und haben zwei Tracks produziert. Einer erscheint auf meinem Album, der zweite wird die erste Singleauskopplung aus seinem nächsten Album sein. Für mich als Künstler ist es so eine große Ehre, dass ein so großartiger Produzent meine Musik mag und mit mir arbeiten will.“ Neben den üblichen HipHop-Verdächtigen Snoop Dogg, Usher, Will.I.Am, Akon, Ludacris etc. taucht in der Liste der Kollaborationspartner ein weiterer Name auf, der sich musikalisch vom Rest absetzt und auch David selbst damit sehr am Herzen liegt: „’Titanium‘ ist einer meiner Lieblingstracks, weil er einfach anders ist. Die Sängern, Sia, kommt aus dem Indiebereich.“ Längst kann sich Guetta aussuchen, mit wem er zusammenarbeiten möchte. Klinkenputzen kennt er nicht, sind es doch die großen Stars der US-Szene selbst, die an seine Tür klopfen und um eine gemeinsame Produktion bitten. „Ich produziere wirklich jeden Tag und denke dabei nicht immer speziell an einen anderen Künstler. Ich möchte da ganz frei sein und jede Art von Musik machen können. Wenn du konkret mit jemandem zusammenarbeitest, bist du stets gewissen Einschränkungen unterworfen, seien es stimmliche Gegebenheiten oder Vorstellungen des Partners. Mal kommen die Leute zu mir, mal gehe ich auf sie zu. Das war beim letzten Album anders, denn da kannte mich ja noch niemand von denen in den USA so wirklich. Mittlerweile nehme ich nur das Telefon ab und sage: ‚Ja, ok.‘ Für mich hat es alles viel mit Talent zu tun, mit wem ich zusammenarbeiten möchte, nicht mit seinem Bekanntheitsgrad. Ich habe auch schon früher Platten mit Afrojack gemacht und pushe ihn seit zwei Jahren ganz massiv. Für mich war es am Ende sogar wichtiger, mit Afrojack zu arbeiten als mit Usher. Ich liebe es, im Studio zu sein und mit talentierten Musikern Platten zu produzieren.“

Ändert ein Künstler plötzlich seine musikalische Ausrichtung, stellt sich ein mancher das wohl so vor: David Guetta sitzt beim Abendbrot mit Ehefrau Cathy am 6-Personen-Teakholztisch im nicht gerade kleinen Esszimmer der überdimensional großen Pariser Villa und man diskutiert, wie es zukünftig weiter gehen soll. Wie erobern wir am besten den riesigen, amerikanischen Markt? Wie können wir sein ganzes Potential ausschöpfen? Wie noch mehr Geld generieren? Und dann fällt der Groschen: Wir machen etwas Neues, etwas, das anders ist. Kommerziell, auf der Basis elektronischer, aber mit der angemessenen Prise Urban Music, die die Amis so lieben und die sich einfach immer verkauft. Und zack, ist der Grundstein für einen außergewöhnlichen Karriereweg gelegt. So war es jedoch nicht bei Guettas daheim. Eine solche Unterhaltung hat es nie gegeben, auch keine direkte Initialzündung. „Meine Musik hat sich einfach weiterentwickelt. Sie ist gewachsen. Du musst wissen, dass ich schon mein Leben lang jeden Tag Musik mache, eigentlich von morgens bis abends. Direkt nach dem Aufstehen bis vor dem Zubettgehen. Da ist es ganz natürlich, dass ich nicht auch den Rest meines Lebens immer das Gleiche machen kann, das ist doch total langweilig. Also muss ich musikalisch weiterwachsen, mich entwickeln. Und das passiert dadurch, dass ich mit den in meinen Augen talentiertesten Menschen auf dem Erdball zusammenarbeiten kann.“ Ob andere am Ende das Ergebnis dessen mögen oder nicht, ist ihm dabei erst mal egal. Da ist er Egoist. „Will.I.Am, Akon, Timbaland oder Usher – das sind für mich Genies. Ich war mit ihnen im Studio, und gerade hinsichtlich Timbaland kannst du – auch wenn du keinen HipHop magst – nicht abstreiten, dass er ein musikalisches Genie ist. Wenn wir zusammen Musik machen, ist das für mich unglaublich, etwas ganz Besonderes. Ich muss tun, was mich glücklich macht und was mich auf dem musikalischen Level wachsen lässt. Und natürlich, abseits dessen, hat mich auch die Arbeit an der zweiten CD als Produzent wachsen lassen, und das besteht eben wie gesagt nicht nur aus Drums und einer Bassline. Ich bin DJ, und ich liebe es, genau diese Art von Musik zu spielen. Wenn Musik zu minimal ist, kann das zwar auch fett klingen und ist einfach zu mixen, aber je mehr Elemente du einbaust, um so schwieriger wird das Mixing, und umso euphorischer ist die Stimmung im Club.“

An dieser Stelle schaltet sich das Label in unsere Gespräch ein, um uns auf die verbleibenden drei Minuten aufmerksam zu machen. „Nein, es ist gerade sehr interessant. Gib uns noch ein bisschen Zeit“, lässt man sich von David beschwichtigen und dürfte im Anschluss die Haare raufend über den noch anstehenden Terminen gebrütet haben, um dieses Delay irgendwo wieder aufzufangen. Zeit, mal eine boulevardeske Frage in den Raum zu werfen. Gerüchten zufolge hat David Guetta einen Großteil seines Erfolgs der Durchsetzungskraft seiner Ehefrau zu verdanken, war sie es doch, die ihn seinerzeit für die von ihr promoteten Events gebucht hat, als ihn noch nicht die halbe Welt kannte. Und wie heißt es so schön: Hinter jedem erfolgreichen Mann, steht eine starke Frau – oder so ähnlich. „Cathy ist nicht in jeden Prozess involviert, was ich tue. Aber natürlich ist sie involviert in mein Leben und hat mich stets unterstützt. Wir machen ‚F*** Me I’M Famous‘ zusammen, aber das ist getrennt von David Guetta zu betrachten. Hierfür macht sie all die Shows und Visuals. Es ist glamouröser und sexier. Bei Guetta geht es dann ausschließlich um die Musik.“ Sicherlich hat ein Leben, wie es David Guetta führt, mit all den Privilegien, die er genießt und natürlich auch dem finanziellen Background viele Vorteile. Doch wird es so nicht auch immer schwieriger, Freund von Feind zu unterscheiden? Zu erkennen, wer nur von seinem Ruhm profitieren oder wer einem gar schaden möchte? Wer Neider und wer Arschkriecher ist? „Ich habe im Grunde keine Zeit, mir darüber allzu viele Gedanken zu machen. Die Menschen, die ich mag oder gar liebe, sind meine Familie, meine Freunde und Musikpartner, mit denen ich viel Zeit im Studio verbringe und Spaß habe. Mein Leben besteht eigentlich nur aus Musik, und mir fehlt die Zeit für bescheuerte Internetgeschichten, Gerüchte etc. Das interessiert mich alles nicht. Sollen die Leute doch reden. Ich denke, dass ich mit meiner Musik eine Menge Türen für viele Produzenten öffne, die zwar kritisieren, was ich tue, aber dennoch davon am Ende profitieren werden. Für mich gibt es in der ganzen Community zwei Arten von Menschen. Die einen entscheiden sich für dieses Leben aufgrund des Lifestyles und belügen sich selbst, weil sie das, wofür sie stehen, nach gewissen Trends ausrichten. Sie gehen aus, nehmen Drogen, drehen durch, tragen die coolsten Klamotten etc. Sie hängen ihr Fähnchen in den Wind. Die anderen Menschen sind die, denen es wirklich um die Musik geht, die sich für diesen Weg wegen der Musik entschieden haben. Sie scheren sich nicht darum, ob etwas cool oder uncool ist, undergroundig oder kommerziell. Die Menschen, die ich mag, sind letztere.“

Eine letzte Frage ist mir an dieser Stelle noch gestattet. Es wurde in den letzten Wochen viel darüber geredet, dass David Guetta für seine neue Nummer mit 50 Cent ein Sample von Da Hools „Meet Her At The Loveparade“ zu nutzen gedenkt … „Was, woher weißt du das denn? Die Platte ist doch noch gar nicht veröffentlicht“, lacht er überrascht. „Ich habe ihm seinerzeit eine E-Mail geschickt und danach gefragt. Ich habe die Nummer schon immer gemocht. Ich nutze sehr selten Samples, wollte diesem jedoch eine völlig andere Richtung geben. Das Endergebnis hat noch niemand wirklich gehört, es gab bisher nur ein sehr rohes Demo im Internet. 50 Cent macht ja eigentlich keine Popmusik, der ist schon 100% HipHop. Dass er nun mit mir in diese Richtung geht, auch schon auf dem Album gemeinsam mit mir und Afrojack, ist absolut verrückt. Jeder in der HipHop-Welt ist geschockt darüber, dass er diese Entscheidung getroffen hat.“