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Tom Holland & Jake Gyllenhaal: Zwei Superhelden auf Weltrettungskurs

Wenige Wochen nach dem Start von “Avengers 4: Endgame” kommt mit “Spider-Man: Far From Home” ein Film ins Kino, der die Geschichte fortsetzt. Zum ersten Mal darf der Spinnenmann, gespielt von Tom Holland, die USA verlassen und begibt sich auf eine Klassenfahrt nach Europa. Doch auch dort hat er keine Ruhe, denn wieder einmal bedrohen fiese Gestalten den Planeten. Unterstützung erfährt Spider-Man bei deren Bekämpfung von Mysterio, der über fantastische Superkräfte verfügt – im wahrsten Sinne des Wortes. Der mysteriöse Charakter wird verkörpert von Jake Gyllenhaal, für den es die erste Superhelden-Filmrolle überhaupt ist.

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Im Interview mit n-tv.de haben Tom Holland und Jake Gyllenhaal von ihren Erfahrungen mit Berliner Clubs gesprochen und verraten, welche Superkräfte sie gern hätten, um die Welt zu retten.   

n-tv.de: Wie ich gehört habe, wurden die Szenen, die in Berlin spielen, gar nicht in Berlin gedreht.

Tom Holland: Stimmt, die haben wir im Osten von London aufgenommen.

Haben Sie dennoch irgendeine Verbindung zur deutschen Hauptstadt?

Jake Gyllenhaal: Ich bin schon sehr oft in Berlin gewesen.

Holland: Ich liebe Berlin.

Gyllenhaal: Ich war unter anderem beim Filmfestival. Ich mag sehr die Architektur, vor allem in Verbindung mit der Geschichte der Stadt. Dazu die Kunst, die überall zu sehen ist. Ich mag es, dass die Leute dort meist sehr pünktlich sind. (lacht) Wenn du durch die Stadt fährst, siehst du so viele tolle Persönlichkeiten. Trotz des oft schlechten Wetters scheinen die Menschen dort von innen heraus zu leuchten. Das macht die Stadt zu einer der besten auf der ganzen Welt.

Apropos leuchtende Menschen … Waren Sie auch im Berghain?

Tom Holland: Ich habe versucht, hineinzukommen. Hat nicht geklappt. Ich habe keine Ahnung, warum. Der Typ an der Tür hat einfach nur “Nein” gesagt.

Vielleicht haben Sie zu viel gelächelt, als Sie in der Schlange auf Einlass gewartet haben. Und Sie sollten unbedingt Schwarz tragen.

Holland: Natürlich habe ich den Türsteher angelächelt. Das war falsch?

Gyllenhaal: Wirklich? Man darf nicht lächeln? Das ist der ganze Trick? Dann habe ich die besseren Chancen als Tom und ich trage ja auch gerne Schwarz.

Der neue schwarze Anzug, den Spider-Man als Night Monkey in Europa trägt, würde sich als Berghain-Outfit anbieten. Kann der sonst noch irgendwas?

Holland: Er ist auf jeden Fall extrem bequem. Er hat keine besonderen Funktionen, wie sie einige Spider-Man-Anzüge in der Vergangenheit hatten, aber er macht es Spider-Man leicht, seine Identität zu verschleiern. Normalerweise versucht Spider-Man Peter Parkers Identität geheim zu halten. Jetzt muss er seine Spider-Man-Identität verstecken. Es ist etwas kompliziert.

Mr. Gyllenhaal, für Sie ist es der erste Superhelden-Film Ihrer durchaus ansehnlichen Karriere. Ist damit ein langgehegter Traum in Erfüllung gegangen?

Gyllenhaal: Ich denke, es gibt viele Kinder auf der Welt – vor allem jene, die versuchen, in einen deutschen Club zu kommen -, die davon träumen, einmal ein Superheld zu sein. Es ist eine Frage der eigenen Vorstellungskraft und wie weit du für deinen Traum bereit bist zu gehen. Aber ich würde es gar nicht mal unbedingt als Traum bezeichnen, es geht eher um die Rolle, die anders und herausfordernd ist. Und das ist der Charakter Mysterio, anders und spaßig. Ich denke, einen wie ihn hat man zuvor noch nicht in einem Marvel-Film gesehen. Ich war also schon sehr aufgeregt, als ich die Zusage bekam.

Mysterio ist in der Lage, Illusionen zu erzeugen. Wenn Sie das tatsächlich könnten, wie würden Sie diese Kraft einsetzen?

Gyllenhaal: Ich hätte lieber die Kraft, wirklich Dinge zu ändern. Dann würde ich alles daran setzen, die politische Landschaft zu verbessern. Und ich würde die Umwelt retten. Wenn ich meinen grünen Laser-Hände nutzen könnte, um die Meere zu säubern, dann würde ich das tun. Natürlich, ohne dabei Tiere zu verletzen.

Holland: Die Kraft, etwas einzufrieren, wäre gut. Dann könnte man sich erstmal um die schmelzenden Polkappen kümmern. Oder man wäre so eine Art Magnet für Plastik. Dann könnte man den ganzen Müll einfach so aus dem Meer ziehen.

Gyllenhaal: Also wenn ich Magneto wäre, würde ich lieber Mitglieder aus dem Supreme Court entfernen und dafür andere dorthin setzen.

Holland: Okay, das würdest du also machen? Ich möchte definitiv Plastik-Magneto sein und das Zeug aus den Meeren ziehen.

Und was passiert dann damit?

Holland: Ich würde damit in die Atmosphäre fliegen und das Zeug von dort ins Universum schleudern. Dann hat das Problem irgendwer anders.

Gyllenhaal: Das ist das Blöde daran, das Zeug verschwindet nicht, es ist dann nur woanders.

Holland: Das ist doch ein interessanter Gedanke. Alles, woraus wir Plastik machen, besteht doch schon auf dieser Erde. Wir hören einfach auf damit, es herzustellen. Oder eine ganze verrückte Idee: Wir recyceln das, was schon da ist.

Gyllenhaal: Recycling? Was ist das?

Holland: Du nimmst das Plastik aus dem Meer und machst was Neues draus.

Gyllenhaal: So wir es jetzt mit unserer Unterhaltung hier tun sollten, anstatt ihre Zeit weiter zu verschwenden?

Ich wünsche mir auch eine Superkraft. Ich verlasse diesen Raum, denn die Zeit ist tatsächlich um und dann komme ich nach einer Transformation als spanische Journalistin zurück und kann weitere Fragen stellen.