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Tom Odell – Wrong Crowd

Vor drei Jahren eroberte der Brite Tom Odell mit der Single „Another Love“ und dem darauf folgenden Album „Long Way Down“ nicht nur die Herzen der Mädchen – auch wenn die von der Emotionalität des heute 25-Jährigen sicher besonders begeistert waren. Mit diesem Album wurde er sämtlichen Erwartungen gerecht, die der bereits im Vorfeld an ihn verliehene Brit Award geschürt hatte. Und dementsprechend war auch der Druck für das Follow-up nicht gerade gering, doch Tom Odell hat diese Hürde mit viel Verve genommen, ohne sie auch nur zu berühren. Mit „Wrong Crowd“ ist ihm ein weiterer Pop-Geniestreich gelungen, der „Long Way Down“ auf fantastische Art fortsetzt.

Piano, Streicher, Drums – nach vorne drängende Hymnen wechseln sich mit zurückgenommenen, fast zarten Balladen ab. Gleichzeitig ist jeder Song ein Feuerwerk an Emotionen. „Wrong Crowd“ ist eine Weiterentwicklung des Erstlings. Der Fan bekommt genau das, was er sich wünscht und noch ein bisschen mehr. Daran nicht ganz unbeteiligt war sicher auch Produzent Jim Abbiss, der bereits für die Arctic Monkeys, Placebo, Birdy und Adele alles gegeben hat. Mit seinem zweiten Album beweist Odell jedenfalls, das sein Debüt keine Glückssache war, sondern das Ergebnis eines außergewöhnlichen Talents. Angesichts seines Alters dürfte da zukünftig noch einiges anstehen.

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